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BAUBESCHREIBUNG

 

Neubau  von 3 Mehrfamilienwohnhäusern

„Mozartweg II“

in 6380 St. Johann/Tirol, Mozartweg

Wir errichten auf der Gst.Nr. 2785/16 in St. Johann in ruhiger, sonniger, zentraler Lage ein Wohnprojekt mit insgesamt 21 Eigentumswohnungen, bestehend aus 3 Gebäuden mit jeweils 6, 7 und 8 Wohneinheiten ( 2, 3- und 4- Zimmerwohnungen im EG/OG und Penthousewohnungen im DG) und mit Tiefgaragestellplatz, Kellerräumen, Balkon bzw. Terrasse und Gartenanteil. Sämtliche Wohneinheiten sind nach Süd-Westen ausgerichtet. Alle 3 Gebäude werden nach den neuesten Niedrigenergiestandart und mit Personenlift(KG bis DG) ausgeführt.

Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt über die im Südosten gelegene neu zu errichtende Zufahrtstraße. In der gemeinsamen Tiefgarage sind 22 Pkw-Abstellplätze vorhanden und in den Kellergeschoßen der Gebäude sind die Kellerräume und die Allgemeinräume wie: Trockenräume, Raum für Kinderwägen/Räder, Hausmeister sowie Technikraum untergebracht.

Die Wohnungen werden nach den Richtlinien der Wohnbauförderung - Subjektförderung zum Max-Fördersatz – ausgeführt ( € 820,-/m2 ).  

Der Baubeginn ist nach Baugenehmigung im Spätsommer 2011 bzw. Frühjahr 2012 vorgesehen. Die Bauzeit beträgt ca. 12 Monate.

Die Planung wird/wurde mit den Behörden abgestimmt. Grundlage der Ausführung bilden die anerkannten Regeln der Baukunst, die folgende Baubeschreibung, die Entwurfs/Eingabepläne, die darauf aufbauende Werkplanung und die Statik. Das eingezeichnete Mobiliar sowie die sanitären Einrichtungsgegenstände in den Wohnungen, sofern nicht ausdrücklich in dieser Baubeschreibung genannt, stellen einen Einrichtungsvorschlag des Architekten dar und sind in den Gesamtkosten nicht enthalten.

HAUS A:

EG      2 x 3-Zimmerwohnungen und 1 x 2-Zimmerwohnung

OG     2 x 3-Zimmerwohnungen und 1 x 2-Zimmerwohnung

DG     1 Penthousewohnung

 

HAUS B:

EG      2 x 3-Zimmerwohnungen

OG     2 x 3-Zimmerwohnungen

DG     2 Penthousewohnungen

 

HAUS C:

EG       2 x 4-Zimmerwohnungen, 1 x 2-Zimmerwohnung

OG     2 x 4-Zimmerwohnungen, 1 x 2-Zimmerwohnung

DG      2 Penthousewohnungen

 

 

1. Mauer, Beton- und Stahlbeton

Die Kellerbodenplatte und die Kellerumfassungswände werden nach statischer Berechnung in wasserundurchlässigem Beton erstellt. In den Fundamenten wird ein Fundamenterder nach ÖVE-Vorschrift eingelegt.

Die tragenden Kellerwände werden in Stahlbeton nach Statik hergestellt, die Kellerzwischenwände werden mit Betonhohlblocksteinen gemauert/betoniert. Der Kellerfußboden wird im Heiz- bzw. Technikraum mit begehbarem Gussasphalt fertiggestellt. Das Hauseingangspodest wird betoniert und mit Betonplatten versehen.

Das Außenmauerwerk der Wohngeschosse wird aus einer 25 cm starken Hohlsteinziegelwand ausgeführt. Alle Innenwände werden mit Betonhohlblocksteinen ebenfalls gemauert. Die Geschossdecken und Treppen werden aus Stahlbeton nach statischen Erfordernissen hergestellt.

Die Wohnungen im Dachgeschoß werden ab OK-Fensterbrüstung in Holzbauweise (Fertigelemente) incl. Wärmedämmung ausgeführt. Im Innenbereich wird an den Wänden eine Gipskarton-Vorsatzschale (einlagig beplankt) incl. Dämmung und an der Außenfassade wird diese mit MAX-Fassadenplatten verkleidet. Alle Wohnungen erhalten einen einzügigen Kamin.

Darunter bis Erdgeschoss erhält die Fassade einen 14 cm starken Vollwärmeschutz, Oberputz als Edelputz 2mm Körnung. Der Haussockel wird mit Zementmörtel fein verrieben ausgeführt. Die Innenwände der Wohngeschosse erhalten einen Einlagen-Gips- bzw. -Kalkzementputz. Die gemauerten Wände des Kellers werden mit Einlagen-Zementputz versehen.

 

2. Isolierungen - Dachausbau

Die gesamte Wärmedämmung des Wohnhauses wird nach den Vorschriften der TBO und TBV als Niedrigenergiehausstandart sorgfältig und fachmännisch ausgeführt. Das Dachgeschoss wird als Warmdach mit Hinterlüftung ausgebildet, die erforderliche Wärmedämmung wird in den Dachfertigteilholzelementen eingebaut.

Zur Vermeidung von Kondenswasser im Keller werden die Kelleraußenwände mit 5 cm starken Hartschaumplatten gedämmt.

 

3. Zimmermeister

Der Dachstuhl wird aus Nadelholz nach statischen Erfordernissen in Fertigteilkastenelementen errichtet. Das gesamte Dach wird verschalt und mit Dachpappe als dichtes Unterdach vollflächig verklebt. Die im Vordachbereich sichtbaren Holzteile des Dachstuhles werden gehobelt. Auf die Rauschalung oberhalb der Lüftungsebene wird eine zusätzliche Pappelage mit TX 10 ausgeführt.

 

4. Spengler

Sämtliche Verblechungen wie Regenfallrohre, Dachrinnen, Kamineinfassungen, Kaminkopfverkleidung udgl. werden mit verzinkt beschichteten Stahlblech, Stärke 0,5 mm, ausgeführt.

5. Dachdecker

Die Eindeckung des Gebäudes erfolgt als zweilagige besandete Bitumendeckung. Als Dachausstieg wird ein zum System passender Kaminkehrerausstieg mit Verglasung eingebaut.

 

6. Aussenfenster

Alle Fenster und Fenstertüren im Wohnbereich werden in Kunststoff weiß mit 3-fach Wärmeschutzisolierverglasung Uw-Wert=0,8 W/(m²K) (Dämmwert Fenster + Glas) ausgeführt. Alle Elemente werden mit verdeckt liegenden Dichtungen ausgeführt, je Raum mindestens ein Fenster mit Dreh-Kipp-Beschlag mit eloxierten Aluminiumbeschlägen.

Die Fensterbleche aussen werden aus verzinkt beschichteten Stahlblech, Stärke 0,5 mm, hergestellt.

Das Hauseingangselement wird in Aluminium weiß ausgeführt mit Klingeltaster und Sprechmodul, Briefkästen sind separat im Stiegenhaus angebracht.

 

7. Fensterbänke innen

Bei allen Fenstern werden die Fensterbänke innen in Naturstein 3cm stark hergestellt.

 

8. Balkone

Die Balkone werden mit Betontragplatten aus Sichtbeton ausgeführt, die Isolierung zum Gebäude erfolgt mittels Isokörben, die Balkonbrüstung besteht aus einer lackierten verzinkten Stahlkonstruktion mit MAX-Brüstungsplatten. Der Balkonboden wird mit Fliesenbelag versehen.

 

9. Dachterrassen

Die Dachterrassen in den Gebäuden werden als Warmdach mit Dämmung und Abdichtung Bitumenpappe/Folienkombination ausgeführt. Als Bodenbelag wird ein Holzbelag (z.B: Bankirai o.ä.) auf Lattung im Fugenabstand verlegt.

 

10. Heizungs- und Warmwasserversorgung

Die Beheizung der Anlage erfolgt über eine Übergabestation an die Ortswärme St. Johann in Tirol, inkl. einer witterungsabhängigen Regelung, Wärmemengenzähler sowie sämtlicher sicherheitstechnische Einrichtungen.

Die einzelnen Räume werden mittels Fußbodenheizung mit Thermostatventile beheizt wobei jede Wohnung mittels Eigenem Wärmemengenzähler abgerechnet werden kann. Die Regelung der Raumtemperatur erfolgt über Thermostate in Wohnen/Essen/Küche und Schlafzimmer.

Ein Handtuchheizkörper kann im Bad gegen Aufpreis durch den Bauträger eingebaut werden.

Die Warmwasserbereitung erfolgt mit Zentralen Warmwasserspeicher und primär über eine Solaranlage, die Nachheizung bzw. Zusatzheizung erfolgt über die Orstwärme st. Johann in Tirol.

Für die Erfassung des kalt- und Warm- Wasserverbrauches werden kalt- und Warmwasserzähler pro Wohnung ausgeführt. Alle Wohnungen werden auch mit eigenen KW.- und WW.- Absperrungen ausgestattet.

 

11. Sanitärinstallationen

Badewannenanlage:

Körperform-Badewanne aus Stahlblech, Farbe weiß, Ab- und Überlaufgarnitur verchromt, Einhebel-Badebatterie Aufputz verchromt sowie Brausegarnitur mit Handbrause und Schubstange.

Waschtischanlage:

Waschtisch aus Porzellan, Farbe weiß, Sifon, Eckregulierventile verchromt, Einhebelwaschtischbatterie verchromt

Waschmaschinenanschluss:

Waschmaschinenanschlussventil verchromt, Sifon mit Schlauchanschluss.

WC:

Wandklosett aus Porzellan, Tiefspüler, Farbe weiß Unterputzspülkasten mit Zweimengenspültaste und Abdeckung, Sitzbrett und Deckel, Farbe weiß

Handwaschtischanlage:

Waschtisch aus Porzellan, Farbe weiß, Sifon, Eckregulierventil verchromt, Kaltwasserhahn verchromt.

Küche:

Vormontage zu- und Ablauf, Eckregulierventil mit Anschluss Geschirrspüler. Die Küchenarmatur ist in der Ausstattung nicht enthalten.

Die Sanitären Ausstattungen wie Glashalter, Seifenschale, WC-Rollenhalter, WC-Bürstengarnitur, Spiegel sind nicht enthalten. Für den Einbau von Duschen ist der notwendige Platz vorgesehen, ein eventueller Einbau erfolgt jedoch ausschließlich über den Wohnungskäufer.

Bei Änderungen der sanitären Einrichtungen (Sonderwünsche) oder bei Entfall dieser werden die tatsächlichen Angebotspreise vergütet.

Gartenwasser:

Bei den Erdgeschosswohnungen befindet sich im Gartenbereich an der Außenwand ein Gartenwasseranschluss mit frostsicherer Armatur.

Trockenraum im Keller:

Da jede Wohnung im Bad über einen eigenen Waschmaschinenanschluss verfügt, ist keine Waschküche vorgesehen.  Ein Gemeinschaftskeller ist als Trockenraum vorgesehen.

Abluftanlage:

Alle Innen liegenden Küchen, Bäder und WC´s werden mechanisch über das Dach entlüftet. Die Kücheabluft für außenliegende Küchen wird durch die Außenwand ins Freie abgeführt.

 

12. Elektroinstallationen

Die Elektroinstallation wird nach neuestem Stand der ÖVE-EN 8001 ausgeführt. Sämtliche Leitungen in den Wohngeschossen werden als Unterputzleitungen ausgeführt. In den Kellern werden die Leitungen Aufputz geführt und abrechnungsmässig mit den zugehörigen Wohnungen verbunden.

Jede Wohnung erhält eine Anschlussmöglichkeit an Digital-Sat- und Kabel-TV und Leerrohr für Telefon bzw. XDSL-Internet.

In den Wohnungen wird eine Klingelanlage mit Sprechmodul und elektrischem Türöffner an der Haustüre installiert.

Beleuchtungskörper für die Gemeinschaftsräume sowie Kellerabteile, Terrassen, Balkone und Hauseingänge werden vom Bauträger eingebaut. In den Wohnungen sind die Beleuchtungskörper durch den Käufer einzubauen.

Zählerverteilung jeweils im Kellergeschoss, Unterverteilung mit Sicherungsautomaten und Fehlerstromschutzschalter in jeder Wohnung.

Briefkasten und Türsprechanlage , zusätzlich 1 Klingelknopf an jeder Wohnungstür.

 

Wohnbereich:                                                     Kochbereich:

       1 Deckenauslass                                               2 Deckenauslässe

       1 Ausschalter                                                     1 Wandauslass

       6 Steckdosen                                                    2 Ausschalter

       1 Antennenanschluss                                        1 Herdanschluss

                                                                                1 Geschirrspüleranschluss

                                                                                8 Steckdosen

 

Diele:                                                                   Abstellraum:

       1 Deckenauslass                                               1 Deckenauslass

       3 Wechselschalter/Taster                                  1 Ausschalter

       2 Steckdosen                                                    1 Steckdose

       1 Gegensprechanlage                                     

       1 Leerrohr für Telefon                                        

 

Bad:                                                                    WC:

       1 Deckenauslass                                               1 Deckenauslass

       1 Wandauslass                                                  1 Ausschalter

       2 Ausschalter                                                     1 Steckdose

       3 Steckdosen                                                    1 Anschluss für Abluft   

       1 Anschluss für Abluft                                         

 

Schlafzimmer:                                                     Kinderzimmer:

       1 Deckenauslass                                               1 Deckenauslass

       1 Wechselschalter                                             1 Ausschalter

       5 Steckdosen                                                    4 Steckdose

       1 Anschluss für Internetzugang und TV              1 Anschluss für Internetzugang und TV

 

Terrasse/Balkon/Dachterrasse:

       1 Wandauslass

       1 Doppelschalter innen, für Wandlicht u. Steckdose

       1 Steckdose von innen schaltbar

 

13. Estrich/Gußasphaltarbeiten

Den Unterboden bildet in allen Wohngeschossen ein schwimmender Estrich auf Wärme- bzw. Trittschalldämmung. Der Fußboden in den Kellerräumen und in der Tiefgarage wird aus Gussasphalt bzw. Feinasphalt hergestellt.

 

14. Schlosserarbeiten

Die Stiegengeländer und sonstige Handläufe im Gebäude werden Stahlprofilen mit Grundierung und Lackierung ausgeführt. Die Balkonbrüstungen sind in lackierter verzinkter Tragkonstruktion mit Außenseitiger MAX-Fassadenplatten oder gleichwertig.

 

15. Malerarbeiten

Alle Wände in den Wohngeschossen erhalten einen weißen waschbeständigen Anstrich, alle Stahlbetonfertigteildecken erhalten eine weiße Strukturbeschichtung. Balkongeländer, die überstehenden Sparren und die gehobelte Holzverschalung werden mit offenporiger Holzschutzlasur eingelassen. Die Fassade wird mit wetterbeständiger weißer oder getönter Fassadenfarbe gestrichen. Wände und Decken im Keller und in der Tiefgarage werden weiß gestrichen. Gipskartonflächen (Wand- und Decken) werden mit einer Kunstharzdispersion weiß gestrichen.

Achtung: Dauerelastische Verfugungen mit Silicon bzw. Acrylfugenmasse sind lt. Önorm Wartungsfugen und somit von der Gewährleistung (3 Jahre) ausgenommen !

 

16. Wand- und Bodenfliesen

Das Bad wird mit gefälligen Fliesen nach Mustervorlage raumhoch, das WC ca. 1,20 - 1,50m hoch verfliest.

Diele, WC, Bad, Abstellraum erhalten einen Fliesenboden. In der Küche kann wahlweise ein Fliesenbelag/Parkettboden ausgeführt werden. Das Stiegenhaus wird mit Fliesen belegt. Die Balkone im 1.Obergeschoß werden mit frostsicheren Fliesen belegt.

Bei Änderungen von Fliesen (Sonderwünsche) oder bei Entfall der Fliesenarbeiten werden die tatsächlichen Angebotspreise für die Fliesen vergütet.

Preisklasse für Wandfliesen € 20,00 / m² inkl. Mwst ohne Verlegung.

Preisklasse für Bodenfliesen € 20,00 / m² inkl. Mwst ohne Verlegung.

Der Betrag der Preisklasse ist nicht unbedingt ident mit dem Vergütungsbetrag sondern wird  der EH-Preis der Ausschreibung zur Rückerstattung herangezogen.

Achtung: Dauerelastische Verfugungen mit Silicon bzw. Acrylfugenmasse sind lt. Önorm Wartungsfugen und somit von der Gewährleistung (3 Jahre) ausgenommen !

 

17. Innentürarbeiten

Alle Innentüren werden als glatte, echtholzfurnierte Zimmertüren in Eiche hell mit 3-seitig umlaufender Dichtung, Aluminiumbeschlägen neusilber eloxiert, Zargen als echtholzfurnierte Umfassungszargen. Zur Belichtung von Dielen sind Glasfüllungen in den Türen vorgesehen (je Wohnung 1 Glasfüllung).

Die Wohnungseingangstüren werden entsprechend schalldämmend mit einem echtholzfurnierten Türblatt Eiche hell und Stahlumfassungszargen mit Doppelfalz ausgeführt und sind mit einem Sicherheitsschließzylinder ausgestattet.

 

18. Bodenbelag

Alle Oberböden der Wohnzimmer werden mit Parkettboden als Fertigparkett (Eiche geklebt) belegt. Die Schlafräume werden mit Teppich aus Velours oder Schlingenware belegt. In der Küche kann wahlweise ein Fliesenbelag/Parkettboden ausgeführt werden

Preisklasse für Fertigparkett € 35,00 / m² inkl. Mwst. ohne Verlegung.

Preisklasse für Teppich € 18,00 / m² inkl. Mwst. ohne Verlegung.

Der Betrag der Preisklasse ist nicht unbedingt ident mit dem Vergütungsbetrag sondern wird  der EH-Preis der Ausschreibung zur Rückerstattung herangezogen.

 

19. Personenaufzug

In den Wohngebäuden ist je ein Personenaufzug vom KG bis DG mit Seilsystem und dadurch günstigen Betriebskosten eingeplant (behindertengerecht).

 

19. Kellerabteil

 Jede Wohnung erhält einen eigenen Kellerraum, Aufteilung und Größe nach Plan.

 

20. Tiefgaragentor

 Das Tiefgaragentor wird als Sektionaltor oder Kipptor, Gitterfüllung, mit Elektroantrieb, Schlüsselschalter und  vorgerichtet für Funkfernbedienung eingebaut. Der Handsender kann als Sonderwunsch vom Torlieferanten bezogen werden.

 

21. Gemeinschaftseinrichtungen

 Im Keller stehen zwei Räume (Trocken- und Allgemeinabstellraum) zur Verfügung. Ein Kinderspielplatz und außerhalb der Terrassenbereiche liegende Rasenflächen, stehen, soweit sie nicht den im Erdgeschoß liegenden Wohneinheiten zugeordnet sind, zur gemeinsamen Benützung. Zudem sind für die Mehrfamilienwohnhäuser zwei Nebengebäude für Räder und Müllabstellraum vorgesehen.

 

22. Außenanlage

Gärtnerische Gestaltung der gesamten Anlage mit Bäumen, Ziersträuchern, Rasenflächen und Gehwegen mit Kiesel- bzw. Plattenbelag.

Die Befestigung der Stellplätze erfolgt mit Asphaltbelag und werden diese markiert,  weiters werden die Gehwege im Bereich des Hauszuganges mit Betonverbundsteinpflaster ausgeführt. Die Zufahrt zur Tiefgarage wird asphaltiert.

 

21. Abfallbeseitigung

Mit Absprache der Gemeinde werden entsprechend der Größe der Wohnanlagen Müllbehälter aufgestellt. (pro Wohnung eine Mülltonne).

 

22. Hausanschlüsse

Die Hausanschlüsse für Strom, Telefon, Wasser und Kanal werden vom Bauträger ausgeführt. Sämtliche Anschlussgebühren, Erschließungskosten bzw. behördliche Vorschreibungen werden vom Bauträger getragen.

 

23. Planungsänderung und Sonderwünsche

Änderung in der Planung, den vorgesehenen Materialien und Einrichtungsgegenständen sind vorbehalten, soweit sie aus technischen Gründen oder aus Gründen der Materialbeschaffung zweckmäßig sind und durch gleichwertige Leistungen bzw. Materialien ersetzt werden. Änderungen aufgrund von behördlichen Auflagen sind zwingend und werden vom Käufer anerkannt.

Änderungswünsche (Planung, Ausstattung) des Käufers sind möglich, sofern es der Bautenzustand zulässt, soweit technisch durchführbar und soweit diese Änderungswünsche nicht gegen die Interessen der übrigen Käufer gerichtet sind. Die Änderungen sind mit dem Bauträger abzustimmen. Die sich daraus ergebenden eventuellen Mehrkosten sind direkt mit den ausführenden Firmen abzurechnen.

Der Mehraufwand für Umplanungen wird nach einem reduzierten Stundensatz von € 45,00 zuzügl. 20 % Mwst. dem jeweiligen Käufer in Rechnung gestellt. Für die Ermittlung der Rückerstattungssumme für Änderungsleistungen wird vom jeweiligen Bruttobetrag ein Betrag von 5 % für den Büroaufwand in Abzug gebracht.

 

24. Gewährleistung

Die Gewährleistung für die Bauleistungen richtet sich nach den Vorschriften des ABGB und dauert 3 Jahre.

 

ERRICHTERGEMEINSCHAFT RUPERT POLAK & PETER RITZER KEG

6382 Kirchdorf/Tirol, Gebirgsjägerstraße 25; MAIL: planung.polak@aon.at

Büro Polak-Kirchdorf:         Tel. 05352/64029-0 und Mobil. 0664/5225260

Büro Ritzer-Kufstein:                        Tel. 05372/65541

 

 

25. Zahlungsabwicklung gemäß Bauträgervertragsgesetz (BTVG) NEU ab 1. Juli 2008 

RATENPLAN A - Der Kaufpreis ist gemäß BTVG NEU ab 1. Juli 2008 wie folgt zu entrichten:

1. Rate:          15,00  %   Bei Baubeginn aufgrund einer rechtskräftigen Baubewilligung

2. Rate:          35,00  %   Bei Fertigstellung des Rohbaues und des Daches.

3. Rate:          20,00  %   Nach Fertigstellung der Rohinstallationen

4. Rate:          12,00  %   Nach Fertigstellung der Fassade und der Fenster incl. Verglasung

5. Rate:          12,00  %   Nach Bezugsfertigstellung od. vereinbarte vorzeitige Übergabe des  eigentlichen Vertragsgegenstandes

6. Rate:            4,00 %   Nach Fertigstellung der gesamten Anlage

7. Rate:            2,00%    Drei Jahre ab Übergabe des „eigentlichen“ Vertragsgegenstandes, sofern der Bauträger den gesetzlichen Haftrücklass nicht durch eine Garantie oder Versicherung einräumt.

 

 

RATENPLAN B - Der Kaufpreis ist gemäß BTVG NEU ab 1. Juli 2008 wie folgt zu entrichten:

1. Rate:          10,00  %   Bei Baubeginn aufgrund einer rechtskräftigen Baubewilligung

2. Rate:          30,00  %   Bei Fertigstellung des Rohbaues und des Daches.

3. Rate:          20,00  %   Nach Fertigstellung der Rohinstallationen

4. Rate:          12,00  %   Nach Fertigstellung der Fassade und der Fenster incl. Verglasung

5. Rate:          17,00  %   Nach Bezugsfertigstellung od. vereinbarte vorzeitige Übergabe des  eigentlichen Vertragsgegenstandes

6. Rate:            9,00 %   Nach Fertigstellung der gesamten Anlage

7. Rate:            2,00%    Drei Jahre ab Übergabe des „eigentlichen“ Vertragsgegenstandes, sofern der Bauträger den gesetzlichen Haftrücklass nicht durch eine Garantie oder Versicherung einräumt.

 

 

Zu allen Wohnungspreisen sind noch 6,3 % Nebenkosten aufzurechnen.

3,5 % Grunderwerbsteuer

1,0 % Grundbuchseintragung

1,8 % Vertragsgebühren (Kaufvertrag, Wohnungseigentumsvertrag, Treuhandschaft)

6,3 %

 

 

 

 

Kirchdorf 12-01-2011

RITZER Bau- und Planungs Ges.m.b.H • Bauträger · Generalübernehmer · Planung · Statik · Bauleitung • Alois-Kemter-Straße 11 • A-6330 Kufstein
Telefon: +43-(0)5372-65541-0 • Fax: +43-(0)5372-65541-15 • www.ritzerbau.com • FN: 55341i Landesgericht Innsbruck • 6 User online